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Was kostet eine externe Marketingagentur? Ehrliche Zahlen statt Preisrätsel

„Sagen Sie mir einfach, was es kostet.“ Diesen Satz höre ich seit 30 Jahren. Meistens am Telefon, meistens in den ersten fünf Minuten. Und ich verstehe das. Wer ein Budget planen muss, braucht Zahlen – keine Floskeln wie „kommt drauf an“.

Also liefere ich Zahlen. Echte Zahlen aus meiner Arbeit als externe Marketingagentur in Ostwestfalen-Lippe. Keine theoretischen Spannen aus Branchenberichten, sondern das, was Unternehmen zwischen 5 und 50 Mitarbeitern tatsächlich bezahlen.

Welche Preismodelle es gibt, was einzelne Leistungen kosten und wie Sie prüfen, ob eine Agentur sich für Ihr Unternehmen rechnet – das erfahren Sie hier. Inklusive unserer eigenen Preise.

Warum Agenturpreise so unterschiedlich ausfallen

Ein Stundensatz von 60 Euro. Einer von 200 Euro. Beide stehen auf Seite 1 bei Google. Beide Agenturen behaupten, gute Arbeit zu liefern. Was stimmt?

Die Spanne erklärt sich durch vier Faktoren.

Standort: Eine Agentur in München zahlt für 100 Quadratmeter Büro mehr als ich für mein Gartenhaus am Bach in Dörentrup. Diese Fixkosten landen im Stundensatz. In Ostwestfalen-Lippe sind die Strukturkosten niedriger – und das gebe ich weiter.

Teamgröße: Große Agenturen haben Projektmanager, Account-Manager, Teamleiter und Geschäftsführer. Jede Ebene kostet. Bei mir sprechen Sie mit einer Person: mir. Kein Projektleiter-Wechsel, kein Verwaltungs-Aufschlag.

Spezialisierung: Agenturen für Performance-Marketing oder Employer Branding verlangen Spezialistenpreise. Eine Full-Service-Agentur für KMU – wie designenergie – kalkuliert breiter und pragmatischer.

Overhead vs. Substanz: Manche Agenturen investieren in Glasfassaden und Kickertische. Andere in Erfahrung und Ergebnisse. Fragen Sie bei jedem Angebot: Wie viel von meinem Budget landet in meinem Projekt – und wie viel im Agentur-Betrieb?

Drei Preismodelle: Stundensatz, Retainer, Festpreis

Jede Agentur rechnet anders ab. Wenn Sie die drei gängigen Modelle kennen, können Sie Angebote besser vergleichen.

Stundensatz

Die häufigste Variante. Sie zahlen pro Stunde, die ich an Ihrem Projekt arbeite.

In Deutschland liegen Agentur-Stundensätze zwischen 60 und 200 Euro. Der Durchschnitt: rund 130 Euro. Kleine Agenturen und Freelancer bewegen sich zwischen 80 und 120 Euro. Große Lead-Agenturen starten bei 150 Euro aufwärts.

Vorteil: Flexibel. Sie beauftragen nur, was Sie brauchen. Risiko: Ohne klare Aufgabendefinition können die Stunden schnell steigen.

Retainer

Sie buchen ein festes Stundenkontingent pro Monat. Zum Beispiel: 15 Stunden zu je 95 Euro – das sind 1.425 Euro monatlich. Dafür haben Sie einen festen Ansprechpartner, der Ihr Unternehmen kennt und schnell reagiert.

Vorteil: Planbare Kosten. Ihre Agentur versteht Ihr Geschäft immer besser. Risiko: Wenn Sie in einem Monat wenig brauchen, zahlen Sie trotzdem. Achten Sie auf die Frage, ob ungenutzte Stunden verfallen.

Festpreis

Für klar definierte Projekte wie Websites oder ein Corporate Design. Sie wissen vorher, was es kostet.

Vorteil: Kein Risiko, dass die Rechnung höher ausfällt als geplant. Voraussetzung: Ein sauberes Briefing. Je genauer Sie wissen, was Sie wollen, desto verlässlicher der Festpreis.

Echte Zahlen: Was typische Leistungen kosten

Hier wird es konkret. Diese Preise stammen aus meinem Agenturalltag – nicht aus einer Studie.

Leistung Preisspanne Anmerkung
Website (WordPress, 5–10 Seiten) 8.000–15.000 € Je nach Funktionsumfang und Inhaltsaufwand
Corporate Design (Logo + Basisausstattung) 5.000–10.000 € Inkl. Geschäftsausstattung, Digital-Vorlagen
Marketingstrategie (Workshop + Fahrplan) 2.500–4.500 € 90-Minuten-Klarheit als Einstieg: kostenlos
Laufende Betreuung (Retainer) 1.000–2.500 €/Monat Je nach Stundenumfang und Leistungsspektrum
Einzelne Blogartikel (SEO-optimiert) 400–800 € Inkl. Keyword-Recherche und Bildauswahl
Social-Media-Betreuung 500–1.500 €/Monat Je nach Kanalanzahl und Posting-Frequenz
Logo erstellen lassen 1.500–5.000 € Detaillierte Preisübersicht im verlinkten Artikel

Diese Zahlen gelten für Unternehmen mit 5 bis 50 Mitarbeitern in der Region OWL. In München oder Hamburg können dieselben Leistungen 30 bis 50 Prozent mehr kosten.

Fragen zu konkreten Kosten für Ihr Projekt?

Ich rechne vor, nicht nach. 30 Jahre Erfahrung, feste Preise wo möglich – und ein Gartenhaus-Studio am Bach statt Großraumbüro-Aufschlag.

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Agentur oder eigene Marketingstelle? Die Rechnung

Viele meiner Kunden stellen sich diese Frage. Die Antwort lässt sich in Euro ausdrücken.

Eine eigene Marketingstelle kostet im Durchschnitt:

  • Gehalt (brutto): 3.500–4.500 € monatlich
  • Sozialversicherung (Arbeitgeberanteil): ca. 20 % davon
  • Büro, Technik, Fortbildung: ca. 500 € monatlich
  • Gesamtkosten: 4.700–6.000 €/Monat, also 56.000–72.000 € pro Jahr

Und dann braucht diese Person noch externe Dienstleister für Website-Programmierung, Drucksachen, Fotografie und vieles mehr.

Eine externe Agentur mit Retainer:

  • Laufende Agenturbetreuung: 1.500–2.500 € monatlich
  • Plus einzelne Projekte je nach Bedarf
  • Jahresbudget (nur Betreuung): 18.000–30.000 €

Der Unterschied: 30.000 bis 40.000 Euro pro Jahr. Dazu kommt: Bei einer Agentur bekommen Sie 30 Jahre Erfahrung – nicht eine Kraft, die erst lernen muss.

Mehr dazu in meinem ausführlichen Vergleich: Externe Marketingagentur für KMU.

Wie viel vom Umsatz ins Marketing gehört

Die häufigste Frage nach „Was kostet es?“ lautet: „Wie viel sollte ich ausgeben?“

Hier gibt es Faustregeln, aber keine Wahrheiten. Denn 3 Prozent eines Maschinenbauers und 3 Prozent eines Friseursalons – das sind völlig unterschiedliche Beträge.

Was die Zahlen sagen: Deutsche Unternehmen investieren im Schnitt 4 bis 7 Prozent ihres Jahresumsatzes ins Marketing – so die gängigen Branchenstudien. Im B2B-Bereich liegt der Wert oft bei nur 0,5 bis 2 Prozent.

Was ich nach 30 Jahren rate: Für kleine Unternehmen bis 2 Millionen Euro Umsatz empfehle ich 5 bis 8 Prozent – wenn Sie wachsen wollen. Wer nur den Status quo halten möchte, kommt mit 2 bis 4 Prozent aus. Gründer planen 10 bis 15 Prozent ein – bis die Marke steht und Kunden von selbst anrufen.

Konkretes Beispiel: Ein Handwerksbetrieb mit 800.000 Euro Jahresumsatz, der wachsen will. 6 Prozent vom Umsatz sind 48.000 Euro. Davon gehen 18.000 Euro in die laufende Agenturbetreuung und 30.000 Euro in Projekte wie Website oder Corporate Design. Klingt nach viel? Eine einzige Marketingstelle kostet mehr – und kann weniger.

So rechnet designenergie ab

Meine Rechnungen sind selbsterklärend. Das System dahinter ist einfach.

Festpreise für definierte Projekte. Wenn wir eine Website oder ein Logo vereinbaren, steht der Preis vorher fest – ohne versteckte Zusatzkosten. Außer Sie ändern den Umfang – dann reden wir vorher darüber.

Retainer für laufende Betreuung. Monatlich kündbar, transparent abgerechnet. Sie sehen jeden Monat, woran ich gearbeitet habe und wie viel Zeit dafür nötig war. Unsere Retainer starten bei 1.000 Euro monatlich.

Erstgespräch kostenlos. 90 Minuten Klarheit – so nenne ich das. Wir reden über Ihr Unternehmen, Ihre Ziele und Ihre Möglichkeiten. Am Ende wissen Sie, ob wir zusammenpassen. Ohne Risiko, ohne Verpflichtung.

Warum kann ich günstiger anbieten als viele andere Agenturen? Weil ich allein arbeite, in Dörentrup statt München sitze und keinen Verwaltungsapparat finanzieren muss. Mein Gartenhaus am Bach hat keine Glasfassade – aber die Ergebnisse stimmen.

Was kostet eine Marketingagentur pro Stunde?

In Deutschland liegen Agentur-Stundensätze zwischen 60 und 200 Euro. Kleine Agenturen und erfahrene Freelancer berechnen 80 bis 130 Euro. Große Agenturen in Metropolen starten bei 150 Euro. Der Stundensatz allein sagt wenig – entscheidend ist, wie viele Stunden für ein gutes Ergebnis nötig sind.

Lohnt sich eine Agentur für kleine Unternehmen?

Ja – gerade für kleine Unternehmen. Denn die Alternative ist oft: gar kein Marketing machen. Eine Agentur bringt Erfahrung mit, die eine einzelne Marketingkraft erst aufbauen müsste. Ab einem Marketingbudget von 1.000 Euro monatlich lohnt sich eine erfahrene Agentur.

Was ist ein Retainer?

Ein Retainer ist ein monatliches Budget, das Sie Ihrer Agentur für eine festgelegte Stundenanzahl bezahlen. Sie reservieren sich damit feste Kapazitäten. Der Vorteil: Ihre Agentur kennt Ihr Unternehmen, denkt mit und reagiert schnell. Der Nachteil: Wenn Sie in einem Monat wenig brauchen, zahlen Sie trotzdem.

Wie viel Prozent vom Umsatz sollte ins Marketing fließen?

Die Faustregel: 4 bis 7 Prozent für etablierte Unternehmen, 10 bis 15 Prozent für Gründer und Unternehmen im Wachstum. Im B2B-Bereich liegen viele bei 1 bis 3 Prozent – das reicht für Sichtbarkeit, aber selten für Wachstum.

Gibt es versteckte Kosten bei Agenturen?

Bei seriösen Agenturen nicht. Fragen Sie vorher nach: Hosting nach dem Launch, Lizenzen für Schriften oder Software, Bildmaterial. Alles, was nicht im Angebot steht, kann extra kosten. Bei designenergie ist jeder Posten aufgelistet – offen und nachvollziehbar.

Was bleibt: Gutes Marketing kostet Geld – schlechtes noch mehr

Die ehrliche Antwort auf „Was kostet eine externe Marketingagentur?“ lautet: zwischen 1.000 und 5.000 Euro monatlich für KMU. Plus Projekte nach Bedarf.

Das ist eine Investition. Aber die Kosten von keinem Marketing sind höher – fehlende Sichtbarkeit, ausbleibende Anfragen und verlorene Fachkräfte tauchen auf keiner Rechnung auf. In der Bilanz schon.

Mein Rat: Fangen Sie an. Nicht mit allem auf einmal, aber mit einer klaren Strategie. Ein Erstgespräch kostet bei mir nichts. 90 Minuten, danach wissen Sie, wo Sie stehen und was der nächste sinnvolle Schritt ist.

Jetzt wissen Sie, was es kostet. Fehlt nur noch das Gespräch.

90 Minuten Klarheit – kostenlos. Jörg Wilutzky, 30 Jahre Erfahrung, Gartenhaus-Studio am Bach in OWL.

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